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Produktionen
Flush – Ein Club-MusicalMusical von Robin Kulisch, Mikael "Leakim" Johansson & Felix HellerUraufführung
SchwuZ, Berlin 2025 |
Flush – Ein Club-Musical |
Konzept, Buch und Liedtexte für ein neues Musical. Das Stück wurde speziell für das SchwuZ, den größten queeren Club Deutschlands, konzipiert, wo es am 09. April 2025 uraufgeführt wurde.
Unter der Regie von Marco Krämer-Eis waren u.a. Robin Cadet und Felix Heller in den Hauptrollen zu sehen. Nach einer restlos ausverkauften ersten Spielserie wurde die Produktion ab dem 17. September 2025 wiederaufgenommen. Die Produktion ist fünfmal für den Deutschen Musical Theater Preis 2025 nominiert, u.a. als "Bestes Musical". Website zur Produktion
Zur Website |
Über das Stück |
Samstagabend, im Klo eines Gayclubs.
Mitten in der Nacht, wenn die Party nebenan im vollen Gange ist, treffen sich Paul, ein Stammgast im Club, und Robert, der heute seinen 30. Geburtstag feiert, zufällig auf der Toilette. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein – und doch entsteht sofort eine unerklärliche Verbindung. Im Laufe der Nacht begleitet das Publikum die beiden durch eine emotionale Achterbahnfahrt und trifft dabei zahlreiche skurrile Clubbesucher*innen. Während Paul und Robert sich auf unerforschte, intime Gespräche einlassen, tauchen auch andere Persönlichkeiten auf, die den Raum und die Begegnungen prägen. Was erwartet die beiden im Morgengrauen? War ihre Begegnung nur eine flüchtige Partybekanntschaft oder steckte mehr dahinter? Wie viel kann in einer einzigen Nacht passieren? Werden die Erlebnisse bleiben oder einfach "weggespült"? Mit nur drei Darstellern, die insgesamt achtzehn verschiedene Rollen übernehmen, und einem mitreißenden Score, der sich zwischen Techno und Elektropop bewegt, nimmt "Flush" das Publikum mit auf eine unvergessliche Reise. Das Musical, exklusiv für das SchwuZ konzipiert, wird live in einem echten Club aufgeführt, und fängt die Atmosphäre, Energie und die unverwechselbare Stimmung der Clubnacht perfekt ein. Ein einzigartiges Erlebnis – ein Musical, das feiert, was es heißt, zu leben, zu lieben und sich zu verbinden. Willkommen bei "Flush". Text | Veranstalter |
"Wenn ich verstehe, was geschieht hier,
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Besetzung |
Robert u.a.
Robin Cadet Paul u.a. Felix Heller u.a. |
"Fühl den Beat, fühl den Bass, fühl dich selbst wieder.
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Kreativteam |
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"Wenn ich mich sehe, genau jetzt und hier,
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Awards & Nominierungen |
Die Produktion am SchwuZ wurde insgesamt fünfmal für den Deutschen Musical Theater Preis 2025 nominiert:
Bestes Musical Beste Regie Marco Krämer-Eis Bester Darsteller in einer Hauptrolle Robin Cadet Bestes Kostümbild Daniel Unger Bestes Tondesign Angus Meister Mikael "Leakim" Johansson |
Spieltermine |
SchwuZ, Berlin
Tickets |
Pressestimmen |
"Wunderbar kreativ: „Flush – Ein Club-Musical“ in Berlin
Wie sagt man so schön: In Berlin gibt es nichts, das es nicht gibt. Verrückte Ideen, kreative Storys, Menschen, die sich etwas trauen, und eine Kunst- und Partyszene, wie man sie anderswo kaum findet. Warum also nicht auch ein Musical schreiben, das den unkonventionellen Weg nimmt und nicht in einem Theater stattfindet, sondern im Safe Space eines Queer-Clubs? Dazu eine Musik im Elektro-Style und in Gesellschaft einer Partynacht, die in den angrenzenden Räumen wummert? Gibt’s nicht? In Berlin schon. Das SchwuZ, ein queerer Club in Berlin-Neukölln, bietet mit seinen Veranstaltungsmöglichkeiten den perfekten Rahmen dafür […] 'Flush' kommt von Spülen – und genau hier befinden wir uns: Samstagnacht auf der Toilette eines Gay-Clubs, einem Ort voller Geschichten, die das Leben schreibt. Im Mittelpunkt der Story stehen Paul (Felix Heller) und Robert (Robin Cadet), zwei junge Feiernde, die hier während der rauschenden Party, zwischen Pissoirs und schützenden Klo-Kabinen, aufeinandertreffen. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch verspüren sie eine tiefe Verbindung in dieser besonderen Atmosphäre, die nur eine Clubnacht mit sich bringen kann. Wenn Zeit und Raum keine Rolle mehr spielen, wenn sämtliche Grenzen aufbrechen und verschwimmen, und wenn ein Ort zu einem Safe Space für Sehnsüchte und Verlangen werden kann. Während unterschwellig der Beat wummert, ist die Bühne in einem offenen rechten Winkel angeordnet. Man sieht drei verschlossene Klokabinen, rechts davon Pissoirs, Spiegel und ein Waschbecken, das immer wieder durch den passenden Sound angedeutet wird. Um die 18 vorhandenen Charaktere zum Leben zu erwecken, wird sich eines simplen und umso genialeren Effekts bedient: Tür auf, Tür zu. Sie verschwinden in der Kabine und betreten gleichzeitig als neue Personen den Raum. Hier bedient sich das Buch von Robin Kulisch nicht plump irgendwelcher Klischees, sondern einer wunderbaren Mischung aus Authentizität, Selbstironie und dem richtigen Fünkchen Wahrheit: Der Schüchterne und Neue in der großen, wilden Stadt, der Draufgänger, stets die Hand in der Hose, mit dem Verlangen nach dem nächsten Lustobjekt, das glitzernde, nervige Influencer-Pärchen, der vermeintliche Hetero auf der Suche nach (s)einer Freundin, der Fetisch-Liebhaber, der Kotzende. Beinahe kein Stereotyp wird hier vergessen. Sobald die Zuschauerinnen und Zuschauer ein wenig Zeit hatten, alle nach und nach kennen zu lernen und einzuordnen, entsteht so etwas wie Verbindung. […] Bei aller Liebe zum Detail darf natürlich auch der kritische Blick auf die Gesellschaft, Generationenkonflikte und die Szene an sich nicht fehlen: Bodyaging und Außendarstellung sind nur eines von vielen Themen, die durchleuchtet werden und dem Publikum den Spiegel vorhalten. Auch musikalisch ist 'Flush' definitiv eine Entdeckung [...] Die Idee, Gesang mit eingespielten Club-Beats und somit Elektrosound verschmelzen zu lassen, ist innovativ und kreativ. Die Songtexte zeugen von Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung, wenn die beiden Protagonisten Robert und Paul im Gefühlschaos schwimmen und die Leidenschaft und Sehnsüchte kochen. […] die Idee, für ein Musical Gesang und Elektro in Verbindung zu bringen, passt ausgesprochen gut in diesen Rahmen und ist einzigartig." Katharina Karsunke | kulturfeder |
"Selten sind queere Themen so witzig und klug, ironisch und umfassend angepeilt worden, ohne Scheu vor Kitsch und Sentiment... 'FLUSH' hat das Zeug zum Kultmusical."
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Pressestimmen |
"Toiletten sind eher selten Hauptschauplatz eines Musicals. Im konkreten Fall aber doch. Die Sanitäranlage gehört zu einem Gayclub: multifunktionaler Begegnungsort für Männer, die hier keineswegs nur ihre Notdurft erledigen. Es geht dabei mächtig zur Sache, sehr direkt und bevorzugt mit Vokabeln, die den erotischen Kosmos dieser Community ohne Umschweife ausformulieren. 'FLUSH – Ein Club-Musical' lautet der vielsagende Titel der im Berliner SchwuZ uraufgeführten Produktion aus der Feder von Robin Kulisch (Buch, Liedtexte im Gespann mit Felix Heller) und Mikael Johansson (Musik). Auf der Bühne steht ein fulminantes Trio, das in gleich 18 Rollen schlüpft. Am Ende der Premiere regnet es Ovationen.
Die Personen geben sich dabei buchstäblich die Klinke in die Hand, stürzen von manch unfreiwilliger Peinlichkeit in den nächsten komischen Moment oder offenbaren seelische Abgründe, die das Publikum förmlich mitleiden lassen. […] Irgendwie kommen in dem WC alle denkbaren Enthüllungen aus Begierden und Gefühlen knackig auf den Punkt. Die Autoren bedienen jedoch erfreulicherweise weder einen schnell abgedroschenen Voyeurismus, noch liefern sie der Szene knusprige Bonmots in den Rachen. Robin Kulisch schaut mit geballter Selbstironie und kritischer Selbstreflexion auf schwules Leben, nutzt zwar weidlich Klischees, aber spart heikle Themen nicht aus. Jugendwahn und Körperkult werden angesprochen, die permanente Angst vor dem Älterwerden und verwelkender Schönheit. Daraus schnitzt er Figuren, die das gesamte Spektrum ausloten, Robert und Stefan zum Beispiel. Einige finden, die nächsten verlieren sich im Strudel der Sehnsüchte, Unsicherheiten, aufgeblasenen Posen, Eitelkeiten und herausfordernden Gesten. […] Mikael Johansson fängt mit seiner von Konserve eingespielten Komposition den rasanten Flash in 'FLUSH' perfekt ein. Techno und Elektrobeat heizen die Stimmung auf dem Klo auf den Siedepunkt der Emotionen und gelegentlich darf es mal eine Ballade sein. 'FLUSH' hat das Zeug zum Kultmusical. […] Selten sind queere Themen so witzig und klug, ironisch und umfassend angepeilt worden, ohne Scheu vor Kitsch und Sentiment. Die hochprofessionelle Besetzung nimmt das Stück ernst und trotzdem auf die leichte Schulter, sie erweist sich als kompetenter Anwalt des Kreativteams. Gemeinsam dürfen sich alle Beteiligten ein ziemlich opulentes Lorbeerblatt anstecken." Jürgen Rickert | Musical Today |
"'FLUSH' hält der Gay-Szene schonungslos den Spiegel vor und präsentiert mit nur drei extrem wandlungsfähigen Darstellern ein Typen- und Geschichten-Panoptikum, wie es authentischer kaum geht."
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Pressestimmen |
"Authentischer geht’s kaum: Im 'SchwuZ', dem ältesten und größten queeren Club Europas, feiert ein Musical, das auf dem Klo eines Gay-Clubs spielt, seine gelungene Uraufführung. [...]
In einer Samstag-Partynacht ist das WC eines Gay-Clubs alles andere als ein 'stilles Örtchen'. Hier wird nicht nur gepinkelt, sondern auch gekotzt, gekokst, gebaggert, geknutscht, geweint und gevögelt. Autor Robin Kulisch, der die in Zusammenarbeit mit Felix Heller entwickelte ursprüngliche Story überarbeitet hat, hält mit diesem Musical der homosexuellen Szene schonungslos wie humorvoll den Spiegel vor. Kulisch versammelt im Club-Klo nicht nur jegliche Spielart schwulen Lebens – vom verklemmten Jung-Homo aus der Provinz über den sich ständig in den Schritt fassenden Dauergeilen bis zum in der Aids-Prävention tätigen Latex-Fetischisten mit Tiermaske. Der Autor lässt auch brisantere Themen wie Selbstverleugnung, Jugendlichkeitswahn und Bodyshaming mit in die Handlung einfließen. […] Wegen seiner speziellen Thematik ist 'FLUSH' kein für breite Publikumsmassen geschriebenes Musical, das allerdings in der schwulen Szene reüssieren dürfte. Dabei ist der Uraufführungsproduktion zu wünschen, dass sie nach der Spielserie im 'SchwuZ' auch in anderen Städten als Gastpiel aufgeführt wird. Verdient hat sie es allemal." Kai Wulfes | musicalzentrale |
"...bedient sich das Buch von Robin Kulisch nicht plump irgendwelcher Klischees, sondern einer wunderbaren Mischung aus Authentizität, Selbstironie und dem richtigen Fünkchen Wahrheit:"
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"Im Gegensatz zum Fernsehturm oder Brandenburger Tor ist die Berliner Clubtoilette eine der weniger besungenen Wahrzeichen der Stadt. Dabei gibt es weniger Orte, die den Mythos vom alternativen Berlin so gut zusammenfassen wie die Clubtoilette. Von außen betrachtet ekelerregend dreckig und meistens kaputt, ist es für die Feiergemeinde der spannendste Ort jeder Party. Beim Anstehen für die letzte funktionierende Klobrille, Drogenkonsum oder Sex passieren hier die unwahrscheinlichsten Begegnungen.
Also logisch, dass der legendäre Queer-Club Schwuz in Neukölln dem Clubklo ein besonderes Denkmal gesetzt hat – in Form eines Musicals. 'Flush' ist eine in Tanz, Gesang und für Musical-Muffel erfreulich viel Dialog gegossene Clubnacht." TAZ |
Pressestimmen |
"Daniel Unger hat als Ambiente für diese Brunft- und Sehnsuchtsschreie, welche im besten Fall mit schnellem Sex erstickt und für kurze Zeit zum Schweigen gebracht werden, ein mit Liebe zum Detail derangiertes Örtchen gebaut. […]
Das Premierenpublikum […] lacht belustigt, wissend und bestätigend. [...] ein rauschendes Szeneevent für Connaisseure und ihre Freund:innen. Autoren und Spieler sparen nicht mit realistischen Details. Die Aktionen hinter den Kabinentüren und alle sexuellen Bedürfnisse, alle Offerten, Wünsche und Biestigkeiten werden heiter bis drastisch beschrieben, ausgeführt und kommentiert. Wer das Musical 'Flush' ansteuert, bekommt auch 'Flush', inklusive eines in den Text eingebauten Warnhinweises der Aidshilfe. Das englische Wort „Flush“ bedeutet sowohl das Rieseln eines Baches wie ein spülendes Rinnsal. Aber es bedeutet auch die rötende Hautreizung infolge von emotionaler Erregung unter Alkoholeinfluss oder aus Scham anlässlich eines Ertapptwerdens. […] Man ist unter sich, feiert nach Kräften wild und exzessiv. Kein Käfig voller Narren, aber der sich in einem Brunftschrei temporäre Erleichterung schaffende Ruf nach Liebe. Alle Schablonen der Partnersuche und ihrer narzisstischen Hürden werden thematisiert. In überdrehten Momenten kommt 'Flush' fast auf das Level von 'Little Britain', in den melancholischen Momenten tobt über dem Techno die gefühlsechte Welt des deutschen Schlagers." Roland H. Dippel | Die Deutsche Bühne |
"Dreckig, kaputt und irgendwie magisch"
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"Im legendären Berliner Nachtclub SchwuZ wird seit einiger Zeit nicht mehr nur getanzt, sondern auch gestaunt: Denn das queere Club-Musical 'Flush' ist eine emotionale Achterbahnfahrt – von witzig über traurig bis hin zu charmanten Fremdscham-Momenten, in denen man sich bei den eigenen Dating-Ausrutschern wiedererkennt.
Produziert von Florian Winkler-Schwarz […] liefert 'Flush' beste Unterhaltung – so erfolgreich, dass alle bisherigen Vorstellungen ausverkauft waren. Das Musical porträtiert auf unterhaltsame Weise die verschiedensten Szenarien, die man nachts auf einer queeren Clubtoilette erleben kann. Dabei greift es auch wichtige Themen wie Ageshaming auf. Mit ironischem Spiel mit Klischees und Stereotypen hält es der queeren Community zugleich den Spiegel vor, hinterfragt gewohnte Denkmuster und regt zum Nachdenken an." Fabian Girschick | Queer.de |
Pressestimmen |
"Wenn ein Musical auf echte Clubkultur trifft, wird daraus eine Show, die man nicht verpassen sollte.
'FLUSH' erzählt von einer magischen Nacht in einem Gayclub: Hier kreuzen sich die Wege von Paul, einem Stammgast, und Robert, der seinen 30. Geburtstag feiert. Beide sind völlig unterschiedlich, aber dennoch entsteht sofort eine besondere Verbindung. Schauplatz ihrer emotionalen Reise ist ausgerechnet der Toilettenbereich des Clubs – der Ort, an dem Geschichten, Träume, Realitäten entstehen, platzen oder einen einholen. Das Musical überzeugt mit einer packenden Story und authentischen Figuren sowie dem kreativen Konzept: Die Atmosphäre des SchwuZ-Clubs wird zur lebendigen Kulisse. Drei Darsteller [...] schlüpfen mit beeindruckender Wandlungsfähigkeit in 18 unterschiedliche Rollen und sorgen mit Witz, Tiefgang und skurrilen Momenten für Unterhaltung auf höchstem Niveau. Musikalisch verbindet 'FLUSH' Elektro-Pop mit treibendem Techno und schafft so eine energiegeladene Atmosphäre, die den Berliner Club-Spirit perfekt einfängt. Doch hinter den Beats und der Party-Stimmung steht eine berührende Botschaft über die Suche nach Nähe, Zugehörigkeit und Liebe in einer oftmals anonymen Welt. Das Musical schafft es, die Grenzen zwischen Bühne und Dancefloor verschwimmen zu lassen. Mit einer Inszenierung, die sich bewusst der klassischen Theaterbühne entzieht, lädt das Stück ein, mitten ins Geschehen einzutauchen. 'FLUSH' ist eine Liebeserklärung an Berlins Clubkultur und gleichzeitig ein Plädoyer dafür, das Leben und die Vielfalt zu feiern. Ein echtes Highlight der Berliner Kulturszene in 2025." Schwulissimo |
"Großer Jubel auf dem SchwuZ-Dancefloor... das erste Clubmusical […], das seinen Ort zum Inhalt macht"
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